Was hat die Taufe Jesu mit guten Vorsätzen zu tun? Ich denke eine ganze Menge! Gott hat seinen Entschluss und Vorsatz, Mensch zu werden und ohne Netz und doppelten Boden mit den Menschen zu leben, ernst gemacht. Bei der Taufe zeigt sich das zum ersten Mal: Er lässt sich von Johannes wie ein Sünder untertauchen.
Die Taufe Jesu und gute Vorsätze haben laut dem Sprecher der Sketch Bibel eine Verbindung. Zu Beginn des Jahres nehmen viele Menschen sich Vorsätze vor, wie mehr Sport zu treiben oder gesünder zu leben. Der Sprecher erkennt an, dass solche Vorsätze oft nicht langfristig eingehalten werden. Doch im Zusammenhang mit der Taufe Jesu und der Menschwerdung Gottes wird deutlich, dass das Wesen Gottes in der Liebe besteht. Liebe zeigt sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten. Die Menschwerdung Gottes in Jesus ist ein Ausdruck dieser Liebe. Obwohl der Begriff "Gott" für Allmacht und Absolutheit steht, hat Gott sich entschieden, radikal für die Freiheit der Menschen einzutreten. Liebe bedeutet, alles dafür zu tun, dass andere über sich selbst hinauswachsen können.
Die Taufe Jesu wird als ein besonderes Ereignis dargestellt, bei dem Jesus sich den Sündern gleichmacht und sich im Jordan taufen lässt. Er geht mit den Menschen, anstatt sie zu belehren. Dadurch wird Gottes Entschluss und Vorsatz, wirklich Mensch zu werden, auf die Probe gestellt. Obwohl die Versuchung groß gewesen sein mag, seine Göttlichkeit zur Schau zu stellen, hält Jesus an seinem Vorsatz fest und geht bis zum Kreuz. Die Göttlichkeit Jesu wird gerade dann erkannt, wenn sie nicht eingefordert oder aufgedrängt wird. Johannes erkennt und verkündet Jesus in der Taufe als den Sohn Gottes. Der Sprecher reflektiert, dass Gott bei seinem guten Vorsatz geblieben ist und ihn bis zum Ende durchgehalten hat. Ob dies bei den eigenen Vorsätzen weiterhilft, ist unsicher, aber es erzeugt Gelassenheit. Der Sprecher wünscht allen ein gutes neues Jahr.